Texterin

Verena Göltl arbeitet seit Jahren erfolgreich als Texterin für Willi Resetarits, Herb Berger, Theresia Haiger, Herztöne, Christian Wegscheider…Ihre Lyrik trägt eine ganz markante, eigene Handschrift. Viele ihrer Gedichte wurden vertont und sind auf diversen Tonträgern erhältlich.

„Meine Texte entstehen beim Gehen durch die Stadt, beim Autofahren, im Zug, beim Sinnieren und Beobachten im Kaffeehaus. Manch Textidee kreist im Kopf und lässt mich nicht schlafen, so lange bis ich aufstehe und sie zu Papier bringe. Viele Gedichte habe ich auf einer Bank im Belvedere geschrieben. Ich liebe die Weite dort und den freien Blick, der sich einem mitten in der Stadt auftut. Das Belvedere ist für mich das Kleinpannonien Wiens.“

Verena Göltl schreibt auch Liedtexte zu Kompositionen, denen noch die Worte fehlen, was eine spezielle Herausforderung darstellt. Sie hält Bilder und Emotionen, die beim Hören des Musikstücks spontan aus dem Inneren auftauchen, mosaikartig in einer Geschichte fest.

„Die passende Silbe zu einem Ton zu finden, beschäftigt mich manchmal wochenlang. Wenn ich sie gefunden habe und das Ganze dann auch noch sanglich klingt, bin ich glücklich.“

So sagt die Welt:

"Die Lyrik von Verena Göltl hat eine Qualität, die jeder gute Text haben sollte: man fühlt sich persönlich angesprochen. Oft denk ich mir: "Das ist ja meine private Befindlichkeit, über die ich da singe!" Wieso weiß sie das?" (Willi Resetarits)

„Verena gelingt es in lyrischster Weise, die den einzelnen Tönen meiner Kompositionen  bereits innewohnenden Silben zu finden. Musik findet ihre Sprache - " Hand in Hand" wird EINE Geschichte erzählt.“  (Herb Berger)

"Verena Göltl zaubert eindrucksvolle und lebendige Bilder in die Köpfe der Zuhörer, nimmt ihren Geliebten auf den Rücken, um mit ihm durch "Wüsten voller Stern'" zu fliegen, badet in einem "Meer aus Zärtlichkeit", erinnert daran, dass das Leben "a Wunder" ist, "wenn ma auspackt, was an schenkt" und die Liebe "a Engerl, des nur mit sein Herz'n denkt".  Sei es der vor Sehnsucht verlorene Kopf, der den Hörer auf eine Zugfahrt mitnimmt oder der vergeblich herbeigewünschte "Schlof", auf den "am Stubentor scho a Tram woat'", es macht Freude, sich bei der Hand nehmen und durch immer wieder neue und doch so vertraute, manchmal überraschende, niemals jedoch banale farbenprächtige Gemälde aus Worten führen zu lassen."  (Carl Majneri, Remasuri)

Texte von Verena Göltl sind u.a. auf folgenden Tonträgern erschienen: